Myoreflextherapie bei Bandscheibenvorfall und Rückenschmerz
Myoreflextherapie bringt Linderung bis zur Schmerzfreiheit.
Dabei handelt es sich also um eine Schmerz-Therapie, bei der der Patient nicht passiv sondern aktiv beteiligt ist. Der Therapeut provoziert an der Muskulatur (die bereits im Ruhezustand eine zu hohe Spannung besitzt) eine Überspannung. Die Spannung ist dann so hoch, dass sich der Körper nicht mehr mit ihr arrangieren kann.
Bandscheibenvorfall und Rückenschmerz
Myoreflextherapie
Ist die Bewegung schmerzhaft, so ist die Dehnung häufig auch schmerzhaft. Wenn keine Bewegung in dieses System kommt, kann es sich nicht mehr reorganisieren. Die Myoreflextherapie (MRT) bietet ein theoretisches und praktisches Anwendungskonzept zur Behandlung chronischer Schmerzpatienten. Simulierte Bewegung ist hier das Mittel der Wahl. Ohne direkte Bewegung kann ein Muskel stimuliert werden, was im ZNS wie eine Bewegung ausgewertet wird (siehe Neurophysiologische Grundlagen).
Wird diese Strategie konsequent im Sinne der o.g. Biomechanik umgesetzt, kommt es zu einer signifikanten Entlastung von Bandscheiben und einem schmerzhaften Geschehen. Die Strategien werden sehr individuell auf einzelne Patienten, deren Schmerzen und Biografien, zugeschnitten. So gibt es unterschiedliche biomechanische Wege, die abhängig sind von den auslösenden Ereignissen und der individuellen Lebensgeschichte. Ein biomechanischer Weg kann in der Diagonalen liegen.
Hat der Organismus sein relatives Gleichgewicht wieder erreicht, wird mit KiD (Kraft in der Dehnung)- Übungen der Körper weiterhin so stimuliert, dass sich alltagsbedingte Kompensationsmechanismen nicht mehr manifestieren können.
Empfohlene Schmerztherapie
Tags: Bandscheibenvorfall, MRT, Myoreflextherapie, Rückenschmerz, Schmerztherapie
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